Lemberg genehmigt Jahresplan für barrierefreie Aktivitäten

Der Stadtrat von Lwiw hat einen Aktionsplan zur Umsetzung der Strategie für Barrierefreiheit bis 2026 verabschiedet. Das Dokument sieht 88 Initiativen vor, die darauf abzielen, ein zugängliches, inklusives und sicheres Umfeld für alle Einwohner zu schaffen. 

Über das gemeldet im Pressedienst.

Wie Iryna Marunyak, stellvertretende Bürgermeisterin für Barrierefreiheit, erläuterte, umfassen die Maßnahmen sechs Schlüsselbereiche der Barrierefreiheit: physische, informationelle, digitale, soziale und bürgerliche, bildungsbezogene und wirtschaftliche Barrierefreiheit.

Zu den wichtigsten Prioritäten zählen umfassende Sanierungen an städtischen, Bildungs- und medizinischen Einrichtungen, der Einbau von Rampen und Aufzügen, die Erweiterung des Aufzugsnetzes sowie die Schaffung barrierefreier Eingänge zu Gebäuden. Auch die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs ist vorgesehen; die Stadt plant die Anschaffung von 48 großen und 10 mittelgroßen Niederflurbussen.

Besonderes Augenmerk wird auf den öffentlichen Raum gelegt. Insbesondere in Lemberg werden an der Kreuzung der Straßen Halytska und Kniazya Romana barrierefreie Haltestellen und ein sicherer Übergang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eingerichtet. Zudem ist geplant, barrierefreie Wege durch die Stadt zu schaffen und inklusive Ausflüge zu entwickeln.

Foto: Pressedienst des Lemberger Stadtrats

Der Plan umfasst auch Bildungs- und Sozialinitiativen. Ab dem 1. September werden Schulen Unterrichtseinheiten zu Barrierefreiheit und barrierefreiem Leben anbieten, an denen auch Menschen mit Behinderungen beteiligt sind. Darüber hinaus wird die Stadt Schulungen zur korrekten Kommunikation und Interaktion mit Gruppen mit eingeschränkter Mobilität durchführen.

Im Bereich der Informationszugänglichkeit geht es darum, den Zugang zu administrativen, medizinischen und sozialen Dienstleistungen zu vereinfachen, insbesondere durch die Nutzung von Braille und digitalen Lösungen. Auch die Digitalisierung von Bibliotheken sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen ist geplant.

Der Plan wird alle Abteilungen des Stadtrats, die Bezirksverwaltungen und die meisten städtischen Betriebe einbeziehen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Stadthaushalt sowie durch Darlehen und Zuschüsse.

 

 

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